Während einer Demonstration in Maputo weht die DDR-Flagge, getragen von „Madgermanes“, ehemaligen Vertragsarbeitern. Eulidio, ein solcher Arbeiter, hat in Deutschland eine Familie gegründet. Seine Tochter Sarah wächst in Berlin bei ihrer Mutter auf. Als sie elf ist, trifft sie ihren Vater und spürt eine Verbundenheit mit Menschen, die ihr ähnlich sind. Als erwachsene Frau verbringt sie Zeit in Mosambik, lernt Eduardo kennen und wird schwanger. Der Film thematisiert die Herausforderung: In Deutschland wird Sarah mit Rassismus konfrontiert, während sie in Afrika als Deutsche gilt.
Brenda Akele Jorde begann sich während ihres Medienwissenschafts-studiums an der Universität Potsdam für Dokumentarfilm zu interessieren. Von 2018 bis 2022 studierte sie Dokumentarfilmregie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Ihre Filme beschäftigen sich mit Selbstermächti-gung durch Kunst, Queerness oder den Auswirkungen von Migration auf die/den Einzelnen. „The Homes We Carry“ ist ihr Dokumentarfilmdebüt und Abschlussprojekt an der Universität. Der Film hatte seine Weltpremiere beim DOK-Festival 2022.
Montag, 3. März 2025, 19.00 Uhr, Saal
Film des Monats
The Homes We Carry
Dokumentarfilm, D 2022, 89 Min,
Regie: Brenda Akele Jorde
Filmvorführung
In der Reihe „Ein anderes Leben – People of Colour in der DDR“
Eintritt frei